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Verlegen von Verbundpflaster

 

Möchten Sie ein Verbundpflaster selbst verlegen? Lesen Sie, welchen Ablauf wir vorschlagen + weitere 7 TIPPS.

 

 

1. Schritt: Aushub

Beim Verlegen von Verbundpflaster werden zuerst die Aushubarbeiten vorbereitet. Der Aushub sollte um 30 cm breiter sein, als die Breite der gepflasterten Fläche. Der Aushubgrund muss mit einem Gefälle von minimal 0,5 % in Längsrichtung und 2,5 % in Querrichtung vorbereitet werden, damit das Regenwasser auf natürlichem Weg von der gepflasterten Fläche abgeleitet wird.

Tipp Nr. 1: Bei losen und nicht befestigten Böden empfiehlt es sich, vor Beginn der Verlegung den Untergrund durch Walzen zu verfestigen.

2. Schritt: Auswahl des Schotters

Wenn wir die Aushubarbeiten schon fertig haben, können wir mit der Einbringung des Schotters beginnen. Der Schotter wird in Schichten in einer Stärke von maximal 15 cm platziert und jede Schicht muss eigenständig durch einen Vibrationsrüttler verdichtet werden.

Als Schutzschicht kommt auf den Boden des Aushubs  gebrochener Schotter mit einer Körnung von 16 - 32 mm. Es folgt eine Ausgleichsschicht mit einer Körnung von 4 – 16 mm in einer Stärke von 10 cm. Die obere Fläche der Ausgleichsschicht muss in einer Ebene von ± 1 cm sein. Ein Beispiel für das Verlegen von Verbundpflaster und die Anlage der Schichten können Sie sich in dem Beratungsbeitrag  Beispiel für das Verlegen von Verbundpflaster anschauen..

Tipp Nr. 2: Achtung! Jede Schicht muss durch einen Vibrationsrüttler verdichtet werden. Wenn Sie in dieser Phase der Arbeiten beim Verlegen des Pflasterbelags nicht acht geben, können die Formsteine mit der Zeit über die ganze Fläche (unregelmäßig) absinken.

3. Schritt: Setzen der Bordsteine

Weiterhin folgt das Setzen der Bordsteine in ein Betonfundament. Es wird so die Festigkeit der gepflasterten Fläche abgesichert. Die Bordsteine müssen so gesetzt werden, damit ihre obere Kante in einer Ebene, eventuell etwas höher als das umgebende Gelände ist.

Tipp Nr. 3: Die Flächenränder befestigen wir mit Bordsteinen, welche wir in Beton setzen, damit der Pflasterbelag nicht auseinander geht.

4. Schritt: Pflasterbett

Zur Bildung eines Pflasterbettes sind zwei Stahlrohre notwendig, zwischen welche gebrochener Schotter mit einer Körnung von 4 – 8 mm geschüttet wird und mit einer Latte abgezogen wird.

Tipp Nr. 4: Auf das Pflasterbett darf nicht getreten werden und deshalb erstellen Sie nur eine solche Bettfläche, welche Sie am gleichen Tag schaffen zu pflastern.

5. Schritt: Verlegung des Pflasters

Endlich können wir mit der Verlegung der Pflasterformsteine beginnen. Wir beginnen immer an der niedrigsten Stelle des Bettes und gehen zur höchsten Stelle. Bei der Verlegung der Formsteine muss eine Fugenbreite von 3 bis 5 mm eingehalten werden.

Tipp Nr. 5: Zum Erreichen einer Geradlinigkeit der Fugen empfiehlt es sich, die Formsteine nach eine abgesteckten Schnur zu verlegen.

Die seitlichen Erhebungen des Pflasters sollten sich nicht berühren. Das verlegte Pflaster muss ungefähr 10 mm über dem gewünschten Niveau der Pflasterfläche sein, da es nach ihrer Verdichtung zu einer Absenkung von ungefähr 10 mm kommt.

6. Schritt: Verfugen

Nach der Verlegung der Formsteine folgt das Verfugen, zu welchem am besten feiner Quarzsand mit einer Körnung von 0 – 2 mm geeignet ist, ohne irgendwelche lehmhaltiger Bestandteile.

Tipp Nr. 6: Das Verfugungsmaterial wird in die Fugen eingebracht und vor dem Verdichten sorgfältig abgekehrt, damit das Pflaster nicht zerkratzt wird.

7. Schritt: Verdichten

Die gepflasterte Fläche wird einmal in Längsrichtung und einmal in Querrichtung verdichtet. Nach der Verdichtung mit einem Vibrationsrüttler wird Verfugungsmaterial in die Fugen ergänzt. Die verdichtete Pflasterfläche kann sofort der Betriebsbelastung ausgesetzt werden.

Tipp Nr. 7: Wenn es notwendig ist, wird nach 2 bis 3 Wochen noch einmal Verfugungsmaterial in die Fugen ergänzt.

 

Škárovanie zámkovej dlažby

Pri škárovaní zámkovej dlažby sa používa jemný kremičitý piesok frakcie 0-2 mm.

Akú medzeru dodržať pri kladení dlažby

Pri ukladaní dlažby sa tvarovky kladú vo vzdialenosti 3 až 5 mm od seba.

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